Bildungswerk

Satzung für das Bildungswerk im Dekanat Unna e.V.

§ 1   Name und Sitz des Vereins

(1) Der  Verein führt  den Namen "Katholisches  Bildungswerk  im

Dekanat Unna e. V.".

(2) Der Sitz des Vereins ist Unna.

 

 

§ 2 Aufgaben des Vereins

(1) Der Verein hat die Aufgabe, Weiterbildung im Dekanat und in den Pfarreien des Dekanates anzuregen, zu unterstützen, zu koordinieren und durchzuführen.

(2) Der  Verein führt seine Arbeit im Sinne des 1.  Gesetzes  zur Ordnung  und Förderung der Weiterbildung im Lande  Nordrhein-Westfalen  (Weiterbildungsgesetz - 1.  WbG) in allgemein zu­gänglicher  Form  auf  der Grundlage des Glaubens  der  Kath. Kirche durch.

(3) Planung und Durchführung der Bildungsarbeit erfolgen in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Einrichtungen der Diözese, insbesondere mit dem "Diözesanbildungswerk der Erzdiözese Paderborn e. V.". Der Verein ist eine Zweigstelle des Diözesanbildungswerkes.

 

 

§ 3  Gemeinnützigkeit

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein­nützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung vom 16.03.1976 (AO 1977, BGB1 T S. 613). Zweck des Vereins ist die Erfül­lung der unter § 2 genannten Aufgaben. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Arbeit im Sinne des in S 2, Abs. 2 genannten nordrhein-westfälischen Weiterbil­dungsgesetzes .

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins,

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen, sowie nicht rechtsfähige Vereine werden, die bereit sind, den Verein und seine Aufgaben zu fördern.

(2) Der Dechant als Vertreter des Dekanates ist geborenes Mit­glied des Vereins, die beigetretenen Pfarreien sind korpora­tive Mitglieder des Vereins. Die Pfarreien werden durch eine vom Kirchenvorstand in Absprache mit dem Pfarrgemeinderat gewählte Person vertreten.

(3) Das Gesuch um Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme beschließt.

(4) Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch Austritt

b) durch Tod

c) durch Ausschluß.

 

Der  Austritt hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand  zu  erfolgen.  über den  Ausschluß  beschließt der Vorstand   mit   einfacher  Mehrheit.   Der  Ausschluß kann insbesondere   erfolgen,   wenn   ein  Mitglied   gegen die Vereinsinteressen trotz Ermahnung  schwer  verstoßen hat. Vorher   ist   dem betroffenen Mitglied   Gelegenheit  zur Stellungnahme zu geben.

(5) Die  Mitglieder  erhalten  keine Gewinnanteile und  in  ihrer Eigenschaft  als Mitglieder auch keine sonstigen  Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder Aufhebung des  Vereins haben sie keinen Anspruch auf das Vereinsvermö­gen.

 

 

§ 5Haftung

Die  Mitglieder  haften  nicht  für  die   Verbindlichkeiten  des Ver- eins.

 

 

§ 6Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 7 Organe

(1) Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Vorstand.

 

 

§ 8  Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Vereins. Sie wird durch den Vorstand einberufen. Die ordent­liche Mitgliederversammlung findet in jedem zweiten Kalender­jahr, und zwar innerhalb der ersten drei Monate der Jahre mit ungerader Jahreszahl statt. Außerordentliche Mitglieder­versammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/3 der Mitglieder die Einberufung unter Angabe der Gründe beim Vorstand bean­tragen .

(2) Der Mitgliederversammlung obliegt:

a) die Wahl des Vorstandes gem. S 9, Abs. l,

b) die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes, die Überwachung der Kassenführung und die Entlastung des Vorstandes,

c) bei Bedarf die Bestellung eines oder mehrerer besonderer Vertreter neben dem Vorstand (S 30 BGB),

d) die Beschlußfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

(3) Die Mitgliederversammlung muß schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einberufen werden. Sie ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder und faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Zur Satzungsänderung und Auflösung des Vereins ist jedoch eine Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(4) Die in der Mitgliederversammlung gefaßten Beschlüsse sind schriftlich nierderzulegen und von dem jeweiligen Versamm­lungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

(5) Der Vorstand hat jährlich den Mitgliedern schriftlich Bericht über die Entwicklung des Vereins, insbesondere über dessen Bildungsarbeit zu erstatten. Jedes Mitglied kann sich jeder­zeit mit Anregungen über die Gestaltung der Bildungsarbeit an den Vorstand wenden.

 

 

§ 9   Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus fünf Vereinsmitgliedern und zwar:

a) Dem Vorsitzenden,

b) einem stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Geschäftsführer,

d) dem Vorsitzenden des Dekanatspastoralrates als  geborenes Mitglied mit seiner Zustimmung,

e) dem Dechanten als geborenes Mitglied mit seiner Zustimmung.

Die nicht geborenen Vorstandsmitglieder werden von der Mit­gliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

(2) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins.

(3) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 3 Vor­standsmitglieder anwesend sind, bei Stimmengleichheit ent­scheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(4) Der Vorsitzende, bei Verhinderung sein Stellvertreter, beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und der Mitglieder­versammlung .

(5) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich zusammen von dem Vorsitzenden und dem Dechanten bzw., sofern der Vorsitzende verhindert ist, dem stellvertretenden Vorsitzen­den und dem Dechanten vertreten.

Die Bestimmung für den Verhinderungsfall hat nur für das Innenverhältnis Wirkung. Sie gilt nicht für das registerrechtliche Außen­verhältnis.

 (6) Die  in Absatz 5 Genannten bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

(7) Dem   Vorstand  gehört  als  beratendes  Mitglied   der Bildungsreferent der Seelsorgeregion Ruhrgebiet-Ost an.

 

 

§ 10  Auflösung

Bei Auflösung des Vereins durch Beschluß der Mitgliederversammlung, bei Wegfall seines bisherigen Zweckes oder bei Aufhebung werden von der Mitgliederversammlung drei Liquidatoren bestellt, die die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben. Sie entscheiden mit Stimmenmehrheit. Das restliche Vermögen fällt an die Erzdiözese Paderborn, die es aus­schließlich und unmittelbar für gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Rahmen der Bildungsarbeit zu verwenden hat.

 

Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 7. Mai 1973 in Unna-Königsborn und geändert durch die Mitgliederversammlung am 1. April 1988 in Unna und durch die außerordentliche Mitgliederversammlung am 2. September 1988 in Unna-Königsborn.